Jeder Eigenheimbesitzer steht sicherlich irgendwann vor der Entscheidung, energetisch zu sanieren oder generationengerecht umzubauen. Gerade bei selbstgenutztem Wohneigentum ist die Sanierungsbereitschaft besonders hoch, denn eine energetische Sanierung ermöglicht gegebenenfalls eine hohe Kosteneinsparung. Außerdem trägt eine sinnvolle Sanierung immer zum Klimaschutz bei und unterstützt die Energiewende, da die Energie, die weniger benötigt wird, natürlich auch nicht erzeugt werden muss. Auch kann das Eigenheim gleichzeitig funktionaler gestaltet und vielleicht auch schöner und moderner werden. Eine Sanierung steigert den Wert des Hauses objektiv aber auch viel wichtiger subjektiv. Ebenfalls möchten viele Menschen im Alter möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden wohnen können und sich entsprechend ihrer Situation wohlfühlen. Das ist möglich durch eine generationengerechte Gebäudeplanung.

Der Leitfaden „Sanieren mit Zukunft im Kreis Soest“  zeigt die einzelnen Schritte von der ersten Überlegung bis zur Fertigstellung der Sanierung. Er ist zweigeteilt in

„energetische Sanierung“ und
„generationengerechte Gebäudeplanung“.

Jeder Teil gibt dann wichtige Informationen in den vier Kapiteln optimale Informationsbeschaffung, perfekte Vorbereitung, kompetente Durchführung und nachhaltige Fertigstellung. Im Anschluss werden jeweils Verbände und Institutionen genannt, über die Sie als Bauherr qualifizierte Berater und Unternehmen finden. Auf der Internetplattform www.sanierenmitzukunft.de sind diese ebenfalls gelistet, dazu aber auch alle einzelnen Energieberater, Planer, Architekten, Sachverständigen, Gutachter und Handwerker, die sich als Partner qualifiziert haben.

In Deutschland liegen die größten Energieeinsparpotentiale im privaten Bereich. Noch 2013 flossen dort 50 % des gesamten Energieverbrauchs in Wärme, 34 % in Mobilität und 16 % in Strom. Alle drei Bereiche können und müssen deutlich effizienter werden. Für den Klimaschutz liegt der wichtigste Ansatzpunkt im Bereich Wärme, also beim Heizen und Warmwasser, denn der hohe Energiebedarf in diesen Bereichen liegt vornehmlich an alter Anlagentechnik und weitgehend unsanierten Gebäuden. Unsanierte Altbauten von vor 1978 benötigen wegen der einfachen Bauweise dreimal so viel Energie wie ein Neubau vergleichbarer Größe. Aber auch die Betriebskosten steigen aktuell drastisch wegen der steten Preisanstiege im Bereich fossiler Energieträger. Viele Energieversorger erhöhten die Verbraucherpreise für Privatkunden deutlich, weil die Brennstoffkosten gestiegen sind, wegen des CO2-Emmissionshandels und weil Großkunden kein Netzentgelt mehr zahlen müssen. Hingegen trägt  die EEG-Umlage nicht die Hauptschuld am steigenden Strompreis. Sie stieg 2012 lediglich von 3,530 Cent auf 3,592 Cent. Auch der Einsatz Erneuerbarer Energien kann sich lohnen.

Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und die Energieeinsparverordnung (EnEV) regeln den energetischen Zustand von Gebäuden. Sie sollen den Energieverbrauch senken. Das Gesetz schafft dabei den rechtlichen Rahmen und schreibt zum Beispiel die Reduktion des Wärmeenergiebedarfs um 20 % bis 2020, die Verringerung des Primärenergiebedarfs um 80 % bis 2050 und ab 2050 den Bezug des restlichen Energiebedarfs aus Erneuerbaren Energien vor. Alle Neubauten ab 2020 müssen als Niedrigstenergiegebäude gebaut werden. Sie besitzen eine gute Gesamtenergieeffizienz und einen geringen Energiebedarf. Das Gesetz regelt auch den Sanierungsfahrplan für Bestandsbauten, Energieausweise und den Zwangsaustausch veralterter Heizungen. Die EnEV gibt Vorschriften zu Modernisierung, Erweiterung, Aus- und Umbau von Wohngebäuden, sie regelt Bauteile der thermischen Gebäudehülle (Fassade, Fenster, Türen, Dach, Kellerdecke), Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik und die Warmwasserversorgung. Sie ist bei Neubauten und Renovierungen zu beachten, fordert aber teils auch Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung einer Heizung, die älter als 30 Jahre ist, unabhängig von einer geplanten Sanierung.

Viele Menschen wissen aber gar nicht, wo sie bei einer Sanierung anfangen sollen. Was heißt energetisch sanieren? Ist eine energetische Sanierung für mein Haus nötig? Was beinhaltet eine generationengerechte Gebäudeplanung? Welche Möglichkeiten gibt es? Wer kann den Umbau planen? Wer setzt die Planungen um? Was ist zu beachten? Welche Schwerpunkte möchte ich persönlich setzen? Wie finanziere ich?

Wichtig ist, in Zusammenarbeit mit Experten eine persönliche Bedarfsanalyse zu erstellen und eine individuelle Kosten-Nutzen-Bilanz aufzustellen. Die Partner des Netzwerkes „Sanieren mit Zukunft im Kreis Soest“ sind Experten in ihrem Bereich. Sie planen unabhängig und individuell und führen die Sanierungen kompetent aus. Eine Sanierung in Angriff zu nehmen, steht nichts mehr im Wege.

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Das Expertennetzwerk "Sanieren mit Zukunft im Kreis Soest" wird initiiert von den folgenden Institutionen:

KonWerl Zentrum GmbH"Das Klimaschutz- und Energiezentrum im Kreis Soest"          Kreis Soest        Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe